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Rückblick Financial Advisory Summit München

Rückblick Financial Advisory Summit München

Am 14. September fand der erste Financial Advisory Summit des network financial planner e.V. in München statt, der durch das IFNP Institut für Finanz- und Nachfolgeplanung organisiert wurde.

Die erste Ausgabe erfreute sich einer guten Resonanz und es konnten 30 Teilnehmer bei dieser exklusiven Veranstaltung begrüßt werden. Auch die Ausstellungspartner zeigten sich ob der Qualität der Teilnehmer sehr angetan. Mit DJE Kapital, Aramea und ETHENEA/MAINFIRST waren drei Asset Manager, mit der Standard Life Assurance ein Versicherer präsent.

Thomas Abel, 1. Vorsitzender des network financial planner e.V., führt zum Summit aus, dass Anzahl und Qualität der Teilnehmer zeigen, dass sich die qualifizierten Berater und Finanzplaner in Deutschland mit den zukunftsspezifischen Themen der Branche auseinandersetzen und nach wie vor bundesweit ein Bedarf an qualifizierten Fachveranstaltungen für Finanzplaner besteht.

Neben den neuen Räumlichkeiten des Le Méridien München waren es vor allem die zukunftsweisenden Themen dieser abwechslungsreichen Agenda, die die Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik in die Hauptstadt Bayerns zogen.

Die Inhalte der Vorträge am Vormittag, beginnend mit einem volkswirtschaftlichen Ausblick von Dr. Kaffarnik der DJE Kapital AG, erstreckten sich von Neuigkeiten und Klassikern im Segment der Wandelanleihen über die Wahrnehmung der typischen Anlegerängste bis hin zum regulatorischen Haftungsthema am Beispiel der insolventen P&R- Gruppe, auf die Peter Mattil in seinem Vortrag noch einmal besonderen Bezug nahm.

Dass das aktuelle Kapitalmarktumfeld und die immer strengeren Regulierungsvorgaben alle Marktteilnehmer vor immer größere Herausforderungen stellen, darüber waren sich in den Pausengesprächen alle mehr als einig. Nach dem Mittagessen lag der Fokus dann auf den Zukunftsthemen ebendieser Regulierungsmaßnahmen.

Christian Nuschele, Head of Sales Germany & Austria bei der Standard Life, referierte über den Schritt in die RDR (Retail Distribution Review) und den bevorstehenden Brexit aus der Sicht eines Versicherers.

Im Anschluss hielten passend dazu unsere Gäste aus Großbritannien das Plenum in Atem: erst Garry Heath von Libertatem mit seinem Heath Report als Gegner der RDR, anschließend Mark Christie von Carbon als Fürsprecher. Beide trugen Ihre Standpunkte ausführlich vor und sorgten für die rege Diskussion unter den Teilnehmern, welcher Weg denn jetzt der richtige sei. Vielleicht macht es doch die Mischung aus Provision und Honorar, um eine Beratungslücke in Deutschland zu vermeiden? Insgesamt war es eine hervorragende Agenda, die dem Anspruch, als qualifizierter Finanzplaner und Berater alle Themengebiete der Mandanten abzudecken, mehr als gerecht wurde.